USS Missouri Schlachtschiff

USS Missouri Schlachtschiff

Das USS Missouri Schlachtschiff war das letzte U.S. Schlachtschiff was gebaut wurde und hatte die modernsten Abwehrtorpedos. Es wurde nach dem 24. Staat in der Union benannt. Das USS Missouri Schlachtschiff nahm an der Invasion von Guam im Mai 1945 teil, an der Okinawa Kampagne im Juni und am Bombardement von Honshu im July. Ende August begleitete das Schiff 200 Offiziere in die Bucht von Tokyo, um Japans Kapitulation vorzubereiten.

In den späten 1940er Jahren wenn alle Bereiche des U.S. Militaers Einsparungen vornehmen mussten, stellte die Navy viele ihrer Schlachtschiffe in Ruhestand oder verkaufte deren Einzelteile. Präsident Truman wollte die USS Missouri nicht in Ruhestand stellen lassen und somit verblieb es das einzige Schlachtschiff was noch im Einsatz war.

Im Januar 1950 hatte es auf einer Trainingsmission einen Unfall und fuhr in der Virginia Peninsula auf Grund. Im folgenden Monat wurde es repariert und einige Monate später, als Nordkorea nach Südkorea einmarschierte, war das USS Missouri Schlachtschiff das erste Schiff was in den koreanischen Gewässern anwesend war und an Bombardierungen die vom 15. September 1950 bis zum 19. März 1951 stattfanden, teilnahm.

Im Oktober 1951 wurde das USS Missouri Schlachtschiff im Norfolk Naval Shipyard modernisiert und nach einer Trainingsmission in Guantanamo Bay kehrte das Schiff im Oktober 1952 nach Korea fuer eine zweite Tour zurück. Nach einer anstrengenden und langen Schlacht in Korea fuhr das USS Missouri Schlachtschiff am 26. Februar 1955 zum Puget Sound Navy Yard in Bundesstaat Washington, wo es in Reserve gestellt wurde.

Unter Präsident Reagan wurde das Schlachtschiff im Jahre 1984 modernisiert und am 10. Mai 1986 wurde es wieder in Einsatz gestellt. Vier Monate später begann das Schiff eine Tour um die Welt. Im Jahre 1987 nahm das Schlachtschiff an der Operation Earnest Will teil, in der kuwaitische Öltanker durch den Persischen Golf begleitet werden mussten. Im ersten Golfkrieg spielte die USS Missouri eine wichtige Rolle in der Operation Desert Storm, wo irakische Schiffe daran gehindert wurden, an der kuwaitischen Küste anzulegen. 

Als die Sovietunion in den frühen 1990er Jahren zusammenbrach, war es fuer die USA nicht mehr wichtig und wirtschaftlich, Schlachtschiffe zu haben. So wurde die USS Missouri am 31. März 1992 in Ruhestand gestellt. Im Januar 1999 wurde die USS Missouri nach Pearl Harbor gebracht, wo es nun als Museum dient.


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